Als im Jahre 1983 der Heimat- und Geschichtsverein Harriehausen ins Leben gerufen wurde, konnten die Gründungsmitglieder nicht ahnen, welch sensationelle Entdeckung 25 Jahre später vor ihrer Haustür gemacht werden würde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte  die Heimatgeschichte im Vereinsleben eine eher  nachrangige Rolle gespielt.

Mit dem römisch-germanischen Schlachtfeld auf dem Harzhorn und Harriehäuser Vogelberg aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. wurde die Geschichte der Römer in Germanien gründlich durcheinander gewirbelt. Glaubte man bis dahin, dass mit der Varusschlacht  im Jahre 9 n. Chr. die Präsenz der Römer in nördlichen Germanien beendet gewesen sei, so konnte jetzt eine Schlacht zwischen Römern und Germanen  mehr als 200 Jahre später nachgewiesen werden. Archäologen sprechen von einem ungewöhnlich gut erhaltenen Schlachtfeld, auf dem inzwischen mehr als 3000 Artefakte aufgefunden werden konnten.

Das Schlachtfeld liegt zu einem erheblichen Teil auf dem Gebiet der Ortschaft Harriehausen und ist damit ein Teil unserer Heimatgeschichte.

 

  Logo zu den Römertagen

In enger Zusammenarbeit mit Dieter Klosa, hat Bernd Macke  jetzt ein Logo zu den ersten Römertagen in Harriehausen

geschaffen. Es zeigt links einen römischen und rechts einen germanischen Schild. In der Mitte steht aufrecht ein

germanischer Speer, den im unteren Bereich ein römisches Schwert kreuzt.

Das Logo ist sehr gut gelungen und spiegelt ein Stück Geschichte auf dem Schlachtfeld Harzhorn und Harriehäuser

Vogelberg wider.                                                              

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Geselliges Beisammensein im Freizeitpark mit Ausstellung zum Schlachtfeld

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Prof. Meyer mit dem Grabungsteam Harzhorn zu Gast beim Heimatverein

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Expedition auf das römisch-germanische Schlachtfeld

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Kinder bauen einen mittelalterlichen Lehmofen im Freizeitpark

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Kinder lernen die Kunst des Feuerschlagens